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  Umsatzentwicklung  
 
 

Rückgang des Umsatzvolumens gestoppt
In diesem gesamtwirtschaftlichen wie auch branchenspezifischen Umfeld erzielte die Software AG 2004 einen Konzernumsatz von 411,4 Millionen Euro (Vj. 420,0). Einen bedeutenden Teil des Gesamtumsatzes generierten wir außerhalb der Euroregion, d.h. im Wesentlichen im US-Dollar-Raum. Entsprechend deutlich wirkt sich der starke Euro auf die Umsatzdarstellung aus. Bleiben Währungseffekte unberücksichtigt, liegt das Umsatzvolumen knapp über dem Vorjahreswert.

Anstieg des aussichtsreichen Lizenzgeschäfts
Mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes erwirtschafteten wir im strategisch bedeutsamen Lizenzgeschäft. Der mit attraktiven Margen verknüpfte Lizenzumsatz wuchs um 10 Prozent auf 114,2 Millionen Euro. Neben Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen unserer Bestandskunden trugen insbesondere Neukundenprojekte zum Anstieg bei.

Der Hauptteil der Lizenzen ist dem Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems (ETS) zuzurechnen. Mit den Produkten Adabas und Natural ist er auf die Modernisierung von Datenbanken ausgerichtet. Die Verbreiterung unserer Produktpalette durch Pakete zur Produktivitäts- und Leistungssteigerung bestehender IT-Systeme forcierte die Nachfrage. Hinzu kamen Impulse aus der intensivierten Ansprache unserer Kunden im Bereich Enterprise Transaction Systems weltweit. Beide Effekte ermöglichten beim Lizenzumsatz einen Zuwachs um 12 Prozent auf 85,9 Millionen Euro.


 

Über ETS-Software stärkten wir 2004 zum Beispiel bestehende Anwendungen der Bundeswertpapierverwaltung, der Belgischen Bahn und des State of California. Adabas gilt nach wie vor als eine der schnellsten und zuverlässigsten Datenbanken der Welt. Zu den Adabas-Neukunden zählten unter anderem die Bank Tirol & Vorarlberg, die russische Gorki Automotive Plant und die Central Government Organization Italy.


Kundenbasis in beiden Geschäftsfeldern verbreitert  
 

Integration zunehmend gefragt
Für das Geschäftsfeld XML Business Integration begann das Geschäftsjahr zunächst verhalten. Im weiteren Verlauf legten die XML-Umsätze zu, wodurch der schwache Jahresbeginn mehr als ausgeglichen wurde. Zum anziehenden Geschäft im Bereich XML Business Integration trug das erweiterte Leistungsangebot der Business Line bei. Mit Integrationspaketen und Integrationslösungen erhielt das Portfolio ab dem zweiten Quartal zwei komplett neue Leistungsebenen. Erste positive Effekte der Einführung dieser Pakete stärkten den Umsatz, der 26,1 Millionen Euro (Vj. 26,2) erreichte. Dieser Wert liegt währungsbereinigt knapp über dem des Vorjahres. Den Kreis der Integrationskunden erweiterten unter anderem der State of Florida, die spanischen Finanzinstitute Mapfre Vida und Mapfre Caja Salud sowie die im Gesundheitswesen tätige französische Association Prism.

Höherer Umsatz mit Produkten
Die Einnahmen aus dem Wartungsgeschäft gaben währungsbereinigt um 1 Prozent auf 182,6 Millionen Euro nach. Diese leicht rückläufige Entwicklung konnten wir durch den sehr positiv verlaufenden Verkauf von Softwarelizenzen mehr als kompensieren. Insgesamt wuchs der Wartung und Lizenzen zusammenfassende Produktumsatz daher auf 296,8 Millionen Euro. Dies entspricht währungsbereinigt einem Plus von 4 Prozent.

Zurückhaltung bei Projektdienstleistungen
Aufträge für Projektdienstleistungen vergaben Unternehmen nur, wenn sie damit eine Kostenreduktion verbinden konnten. Dementsprechend agierte die Software AG mit den Projektdienstleistungen 2004 erneut in einem durch Überkapazitäten und Preisdruck geprägten Umfeld. Die Annahme von Serviceprojekten koppeln wir an feste Rentabilitätskriterien. Der Rückzug aus nicht rentablen Segmenten spiegelt sich im Spartenumsatz, der um 8 Prozent auf 112,8 Millionen Euro zurückging.

Umsatz nach Sparten

Anteil der Sparten am Gesamtumsatz

Regionale Umsätze profitieren vom Lizenzgeschäft
In der Region Nordeuropa, USA erzielte die Software AG einen Umsatz von 171,4 Millionen Euro (Vj. 186,2). Die Umsatzerlöse dieser Region werden zu gut zwei Dritteln vom amerikanischen Markt bestimmt. Entsprechend stark wirken sich die gegenüber dem Vorjahr veränderten Wechselkurse aus. Währungsbereinigt erreichte der Umsatz 180,4 Millionen Euro und lag damit 3 Prozent unter dem Vergleichswert.

Die Region Süd- und Westeuropa erhöhte den Umsatz um 6 Prozent auf 129,7 Millionen Euro. Ein Viertel der Einnahmen stammt aus der Lizensierung neuer Software. Mit einem Anstieg um 44 Prozent legte der Lizenzumsatz überproportional auf 32,3 Millionen Euro zu.


 

In der Region Zentral- und Osteuropa, Asien verzeichneten wir einen Umsatz von 111,4 Millionen Euro. Der nominale Rückgang um 2,7 Millionen ist zur Hälfte auf Währungseffekte zurückzuführen. Rückläufigen Volumina im Bereich der Projektdienstleistungen standen wachsende Einnahmen aus Wartung und Lizenzen gegenüber. Im Lizenzgeschäft erreichte die Region eine Umsatzsteigerung um 16 Prozent auf 32,6 Millionen Euro.


Nähere Einzelheiten in der Segmentbericht-
erstattung
 
  Umsatz nach Regionen

Grafik Umsatz nach Regionen

Starke internationale Marktposition
Die Software AG ist das zweitgrößte Softwarehaus in Deutschland, einer der größten Softwareanbieter Europas und Technologieweltmarktführer in der XML-Technologie. Wir agieren in zwei Segmenten

  • Markt für Hochleistungsdatenbanken und
  • Integration.

 

Im Markt für Hochleistungsdatenbanken zählen wir zu den führenden Unternehmen weltweit. Diese starke Position bildet die Grundlage für unsere Expansion im Zukunftsmarkt der Integration. Charakteristisch für den Integrationsmarkt ist die Vielzahl kleinerer Anbieter. Unsere Zielgruppe in diesem Umfeld sind auch hier vorrangig Großunternehmen. Durch ihre Unternehmensgröße verfügt die Software AG über beste Chancen, die für diese Kundengruppe interessanten Großprojekte abzuwickeln. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Komplexität der Vorhaben als auch in Bezug auf deren oftmals internationale Auslegung.

Deutlich verstärkt hat sich die Position der Software AG im aufstrebenden Segment E-Government. Hier konnte im Jahr 2004 eine zweistellige Anzahl von Neukunden gewonnen werden.

Partner für Integrationsprojekte von Großunternehmen  
 
 
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