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Integration zunehmend gefragt
Für das Geschäftsfeld XML Business Integration
begann das Geschäftsjahr zunächst verhalten. Im
weiteren Verlauf legten die XML-Umsätze zu,
wodurch der schwache Jahresbeginn mehr als ausgeglichen
wurde. Zum anziehenden Geschäft im
Bereich XML Business Integration trug das erweiterte
Leistungsangebot der Business Line bei. Mit
Integrationspaketen und Integrationslösungen
erhielt das Portfolio ab dem zweiten Quartal zwei
komplett neue Leistungsebenen. Erste positive
Effekte der Einführung dieser Pakete stärkten den
Umsatz, der 26,1 Millionen Euro (Vj. 26,2) erreichte.
Dieser Wert liegt währungsbereinigt knapp
über dem des Vorjahres. Den Kreis der Integrationskunden
erweiterten unter anderem der State of
Florida, die spanischen Finanzinstitute Mapfre Vida
und Mapfre Caja Salud sowie die im Gesundheitswesen
tätige französische Association Prism.
Höherer Umsatz mit Produkten
Die Einnahmen aus dem Wartungsgeschäft gaben
währungsbereinigt um 1 Prozent auf 182,6 Millionen
Euro nach. Diese leicht rückläufige Entwicklung
konnten wir durch den sehr positiv verlaufenden
Verkauf von Softwarelizenzen mehr als kompensieren.
Insgesamt wuchs der Wartung und Lizenzen
zusammenfassende Produktumsatz daher auf
296,8 Millionen Euro. Dies entspricht währungsbereinigt
einem Plus von 4 Prozent.
Zurückhaltung bei Projektdienstleistungen
Aufträge für Projektdienstleistungen vergaben
Unternehmen nur, wenn sie damit eine Kostenreduktion
verbinden konnten. Dementsprechend
agierte die Software AG mit den Projektdienstleistungen
2004 erneut in einem durch Überkapazitäten
und Preisdruck geprägten Umfeld. Die
Annahme von Serviceprojekten koppeln wir an
feste Rentabilitätskriterien. Der Rückzug aus nicht
rentablen Segmenten spiegelt sich im Spartenumsatz,
der um 8 Prozent auf 112,8 Millionen Euro
zurückging.

Regionale Umsätze profitieren vom Lizenzgeschäft
In der Region Nordeuropa, USA erzielte die
Software AG einen Umsatz von 171,4 Millionen Euro
(Vj. 186,2). Die Umsatzerlöse dieser Region werden
zu gut zwei Dritteln vom amerikanischen Markt
bestimmt. Entsprechend stark wirken sich die gegenüber
dem Vorjahr veränderten Wechselkurse
aus. Währungsbereinigt erreichte der Umsatz
180,4 Millionen Euro und lag damit 3 Prozent unter
dem Vergleichswert.
Die Region Süd- und Westeuropa erhöhte den
Umsatz um 6 Prozent auf 129,7 Millionen Euro. Ein
Viertel der Einnahmen stammt aus der Lizensierung
neuer Software. Mit einem Anstieg um 44 Prozent
legte der Lizenzumsatz überproportional auf
32,3 Millionen Euro zu.
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