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  Strategische Fortschritte  
 
 

Weichenstellung für künftiges Wachstum
Wesentliche Schwerpunkte unserer Strategie waren:

  • Fortgesetzte Effizienzsteigerung zur Erhöhung der Profitabilität
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen durch Formieren der Business Lines
  • Definition und marktgerechte Fortentwicklung des Portfolios
  • Geographische Vertiefung und neue regionale Aufteilung zur verstärkten Länderbetreuung
  • Diversifizierung in Schwellenländer zur Erschließung der regionalen Wachstumsmärkte.
Strategiemodell

Effizienzsteigerung – Erhöhung der Profitabilität
Den Prozess der Effizienzsteigerung durch Fokussierung setzten wir fort. Um die Profitabilität zu erhöhen, hat das Unternehmen den Marktbedarf analysiert und die Zahl der Mitarbeiter den Marktanforderungen angepasst. Dem Umsatzrückgang der letzten Jahre trug die Verringerung der Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung um 35 Prozent im ersten Quartal 2004 Rechnung.


 
 

Formieren der Geschäftsbereiche
Seit 2003 ist die Software AG auf die Geschäftsbereiche Enterprise Transaction Systems und XML Business Integration fokussiert. Der Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems konzentriert sich darauf, Kunden bei der Produktivitäts- und Effizienzsteigerung zu unterstützen. XML Business Integration ermöglicht die Integration verschiedenster Kundendaten und -anwendungen. Resultate sind der einheitliche Zugriff auf alle Informationen, sowie die Fähigkeit unterschiedlicher Anwendungen, auf verschiedenen Plattformen miteinander zu kommunizieren.


Unternehmens-
portfolio definiert und ausgebaut
 
 

Im Zuge der Konzentration auf unsere Kerngeschäftsbereiche gliederten wir 2004 marktrelevante Funktionen wie Marketing und Produktmanagement sowie Forschung und Entwicklung direkt in die Geschäftsbereiche ein. Kompetenz, Flexibilität und Kundenausrichtung erhöhten sich hierdurch nachhaltig. Heute können spezifische Besonderheiten der jeweiligen Geschäftsfelder deutlich intensiver einbezogen werden. Forschung und Entwicklung sind erheblich enger an den Markt gekoppelt. Dies stärkt unsere Fähigkeit, Kundenanforderungen vorausschauend aufzugreifen und unmittelbar in marktgerechte Innovationen umzusetzen. Unsere Marktstellung profitiert hierdurch insbesondere im Feld der rasch fortschreitenden Integration auf Basis von XML-Technologie.

Produktpalette marktgerecht erweitert
Zur Erhöhung der Wertschöpfung unserer Kunden ergänzten wir zielgerichtet die Leistungspalette. Der Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems brachte im ersten Quartal neue Produktpakete auf den Markt. Das dadurch optimierte Angebot verbreitert unsere traditionelle Stellung im Geschäftsfeld der Hohleistungsdatenbanken. Es unterstützt unsere Kunden in der Optimierung, Erweiterung und im Management ihrer Datenbank-Anwendungen und -Plattformen.

Im zweiten Quartal erweiterte die Software AG auch das Portfolio des Geschäftsbereiches XML Business Integration. Integrationspakete ergänzten das bestehende Angebot an Services und Produkten um Technologieplattformen zur Integration von Daten und Informationen. Im Mittelpunkt stehen dabei Systemintegration (Enterprise Legacy Integrator), Datenintegration (Enterprise Information Integrator) und Serviceintegration (Enterprise Service Integrator).

Zur Erweiterung des Integrationsgeschäftes begannen wir mit dem Aufbau eines Bereichs für Business Process Management (BPM). BPM steigert die Effizienz von Unternehmensprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens. BPM ist damit die logische Erweiterung des Integrationsgeschäftes der Software AG auf Unternehmensprozesse.

Zusätzlich zu den horizontalen, marktunspezifischen Produktpaketen kamen im dritten Quartal vertikal ausgerichtete, marktspezifische Integrationslösungen hinzu. Hierdurch schärft die Software AG ihr Profil als Technologie- und Lösungsanbieter. Im ersten Schritt realisierten wir Integrationslösungen für Finanzdienstleister, für das Gesundheitswesen und für öffentliche Verwaltungen. Weitere werden folgen.

Geographische Vertiefung
Mit einer neuen Struktur der internationalen Organisation hat sich das Unternehmen auf Wachstum in traditionellen Märkten und schnelle, effektive Erschließung neuer Märkte ausgerichtet. Drei Regionen betreuen nun die 59 Länder, in denen wir über eigene Niederlassungen oder Vertriebspartner präsent sind. Die besonderen Bedürfnisse der Kunden sowie wirtschaftliche und kulturelle Charakteristika der Ländermärkte lassen sich hierdurch besser bedienen. Die Regionen werden von jeweils einem Mitglied des Vorstands geleitet:

  • Region Nordeuropa, USA – umfasst die USA, Kanada, Großbritannien, Skandinavien und Südafrika. Diese Gruppierung fördert die Zusammenarbeit zwischen den englischsprachigen Ländern. Gleichzeitig wird der länderübergreifende Austausch von Wissen und Erfahrungen intensiviert. Das Unternehmen profitiert mit dieser Struktur von den traditionell engen Verbindungen innerhalb des englischsprachigen Kulturkreises.
  • Region Süd- und Westeuropa – umfasst Südeuropa und Südamerika. Das Unternehmen nutzt damit nicht nur die gemeinsame sprachliche Basis der Länder, sondern baut das Wachstum auch auf den historisch begründet engen kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Spanien und den südamerikanischen Staaten auf.
  • Region Zentral- und Osteuropa, Asien – umfasst die mittel- und osteuropäischen Länder, Russland, den Nahen Osten sowie Asien und Australien. Mit dieser Struktur und der Unterstützung aus Deutschland heraus trägt das Unternehmen den besonderen Charakteristika der Erfolg versprechenden Zukunftsmärkte dieser Staaten Rechnung.
 

Zukunftsmärkte – Diversifizierung in Schwellenländern
Aufstrebende Wirtschaftsregionen bieten der Software AG aussichtsreiche Chancen. Mit der Verstärkung unseres Engagements in diesen Ländern begannen wir 2004. Der Positionierung in China dient unsere strategische Allianz mit einem chinesischen Partner. Sie ist vorrangig auf den Vertrieb unserer Integrationsprodukte und -lösungen ausgerichtet. Die bisherige Vertriebskooperation in Südafrika ersetzten wir durch eigene Repräsentanzaktivitäten. Gemeinsam mit einem ortsansässigen Unternehmen wurde ein Competence Center in Russland initiiert. Im Mittelpunkt steht hier die Modernisierung von Großrechnern. In Bahrain gründeten wir ein Repräsentanzbüro. Es betreut 20 Kunden in Oman, Qatar, Bahrain, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi Arabien. Nicht zuletzt gelang mit unserer Zweigniederlassung in Chile der Eintritt in den südamerikanischen Markt. Nahezu umgehend führte unsere geographische Diversifizierung zu Erfolgen. In Chile unterstützen wir die Regierung, das Gesundheitsministerium und die chilenische Post. Als weitere Neukunden gewannen wir unter anderem die Regierung von Shanghai und die russische Regierung.



Neustrukturierung der Regionen












Verstärktes Auslandsengagement zeigt Wirkung
 
 
 
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