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  Ertragslage  
 
 

Profitabilität signifikant gesteigert
Der 2003 begonnene Restrukturierungsprozess wurde 2004 abgeschlossen. Er sichert der Software AG effiziente Konzernstrukturen, die dem Umsatzvolumen angepasst sind und zugleich wachstumsfördernde Leistungsstärke garantieren. Die Resultate unseres Restrukturierungsprogrammes bewirkten 2004 deutliche Kostensenkungen. Verglichen mit dem Vorjahr addierten sich allein die Einsparungen in Verwaltung, Marketing und Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung im Jahresverlauf auf insgesamt 32,9 Millionen Euro.

Das Erschließen von Effizienzpotenzialen ermöglichte in Verbindung mit dem Anstieg des margenträchtigen Lizenzgeschäftes erhebliche Ertragszuwächse. Das operative EBIT erhöhte sich um 42 Prozent auf 83,9 Millionen Euro. Hinzu kommen außerordentliche Erträge von 24,5 Millionen Euro, die der Software AG im zweiten Quartal aus dem Verkauf der verbliebenen Anteile an der SAP Systems Integration AG (SAP SI) zuflossen.

Ergebniskennzahlen

Steigende Erträge in den Regionen
In der Region Nordeuropa, USA erhöhte sich der operative Gewinn um 3 Prozent auf 49,0 Millionen Euro. Dies entspricht einer operativen EBIT-Marge von 29 Prozent. Die mit 42 Prozent am Gesamtumsatz beteiligte Region stellt 58 Prozent des operativen EBIT des Konzerns.

Das operative EBIT der Region Zentral- und Osteuropa, Asien erhöhte sich um 55 Prozent auf 19,4 Millionen Euro. Der starke Zuwachs ist insbesondere auf den Anstieg des margenträchtigen Lizenzgeschäftes zurückzuführen. Hinzu kam der günstigere Geschäftsverlauf in Deutschland, wo die Software AG 2004 die Wende schaffte.

In der Region Süd- und Westeuropa ging der operative Gewinn auf 12,9 Millionen Euro (Vj. 18,6) zurück. Neben Aufwendungen für F&E-Aktivitäten in Spanien wirkten sich hier vorrangig Investitionen in die Erschließung des südamerikanischen Marktes mindernd aus.

Operatives EBITA nach Regionen

Investitionen in Gebäude und IT-Ausstattung
Von den Investitionen in Höhe von insgesamt 6,9 Millionen Euro (Vj. 7,6) entfiel der Hauptteil auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Etwa die Hälfte dieser Aufwendungen betraf bauliche Veränderungen, darunter die Einrichtung des neuen Customer Briefing Centers in Darmstadt und die Niederlassung in Spanien. Ein weiterer Schwerpunkt waren Investitionen in die internen IT-Infrastrukturen und -Technologien, insbesondere die Neuausstattung mit Hardware. Die Finanzanlagen reduzierten sich um 19,9 Millionen Euro, im Wesentlichen bedingt durch die Veräußerung der SAP SI-Anteile.

 

Finanzkraft nochmals gestärkt
Kennzeichnend für den Software AG Konzern ist seine solide Finanzstruktur. Die Bilanzsumme wuchs auf 510,7 Millionen Euro (Vj. 505,6), wobei das um 25,4 Millionen Euro niedrigere Anlagevermögen im Wesentlichen auf den Verkauf der verbliebenen SAP SI-Anteile zurückzuführen ist. Mit 119,1 Millionen Euro (Vj. 74,1) erreichte der Bestand an liquiden Mitteln zum Jahresende fast ein Viertel der Bilanzsumme. Unser Eigenkapital erhöhte sich um 54,3 Millionen Euro auf 323,6 Millionen Euro. Daraus resultiert eine nochmals gesteigerte Eigenkapitalquote von 63 Prozent (Vj. 53 Prozent). Bankschulden bestehen nach wie vor nicht.

Eigenkapitalquote erreicht 63 Prozent  
 

Bilanzstruktur: Starker operativer Cashflow
Der operative Cashflow – vor den SAP SI-Einnahmen – hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 28,9 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Knapp ein Viertel dieser Summe floss in Investitionen. Im Zuge der Restrukturierung zahlten wir 23,4 Millionen Euro aus. Im Vorjahr waren hierfür Rückstellungen von 30,7 Millionen Euro gebildet worden. Der organische Cashflow belief sich 2004 auf 54,7 Millionen Euro (Vj. 55,1). Dies entspricht 13 Prozent des Gesamtumsatzes oder circa 10 Prozent des Unternehmenswertes am Jahresende. Bezogen auf die einzelne Aktie ergibt sich ein Anteil von 2,00 Euro.

 
 
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