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Ausblick |
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Weltwirtschaft wächst weiterhin dynamisch
Für 2005 wird ein Weltwirtschaftswachstum von
gut 4 Prozent erwartet. Damit würde die globale
Konjunktur nach 5 Prozent in 2004 zwar an Schwung
verlieren, jedoch nach wie vor überdurchschnittlich
zulegen. Fördernde Impulse liefern weiterhin die
Vereinigten Staaten und die asiatischen Schwellenländer.
Der IWF erwartet einen Anstieg von
3,5 Prozent in den USA und 7,5 Prozent in China.
Der Euroraum bleibt aufgrund nachlassender
Exportdynamik hinter der Weltkonjunktur zurück,
setzt aber seinen leichten Aufschwung fort.
Nach Prognosen der Europäischen Zentralbank
(EZB) ist hier ein Wirtschaftswachstum von
1,9 Prozent möglich.
In Deutschland wird es darauf ankommen, ob die
Binnennachfrage den vom Export getragenen
Aufschwung stützt. Da die Intensität des internationalen
Wachstums nachlässt, könnten sich die
Exportimpulse abschwächen. Die OECD prognostiziert
der deutschen Wirtschaft vor diesem
Hintergrund ein Wachstumsplus von 1,4 Prozent.
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Positive Aussichten für den IT-Markt
Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts
Forrester Research wird der weltweite IT-Markt bis
2008 jährlich um 6 Prozent zunehmen. Auch die
Marktforscher von IDC erwarten für 2005 ein Wachstum
in dieser Höhe. Überproportional dürften die
Regionen Zentral- und Osteuropa sowie die aufstrebenden
asiatischen Staaten zulegen. Nach einer
Studie des Marktforschungsinstituts Global Insight
wird der osteuropäische Markt bis 2007 jährlich
um 11,9 Prozent, der chinesische um 9,3 Prozent
expandieren.
Die USA bleiben aussichtsreich, für Westeuropa
prognostiziert IDC leichtes Wachstum. EITO-Berechnungen
zufolge zieht der westeuropäische IT-Markt
2005 um 4,2 Prozent an. Für Deutschland sagt EITO
ein IT-Wachstum um 4,1 Prozent voraus. Mit einem
Anstieg von 5,5 Prozent – bezogen auf Software
und IT-Dienstleistungen – rechnet der Bundesverband
Bitkom. Die IT-Branche würde sich damit
2005 besser entwickeln als die Gesamtwirtschaft.
Software besonders gefragt
Integration bleibt das Schwerpunktthema für die
IT. Zunehmende Vernetzung der Unternehmen und
verknüpfte Geschäftsprozesse werden die Nachfrage
nach Software und IT-Services treiben. Verknüpfung
einzelner Applikationen und effizienter
Zugang zu vorhandenen Informationen stehen
auf der Prioritätenliste weiterhin oben an. Zunehmend
gefragt ist flexible, auf die individuelle
Kundensituation zugeschnittene Software, die sich
dem individuellen Geschäftsverlauf und der Fortentwicklung
des Anwenders anpasst.
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Prognosen erwarten wachstumsstarken IT-Markt |
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Profitables Wachstum erwartet
Für 2005 strebt die Software AG ein Umsatzwachstum
von 4 bis 6 Prozent an. Mittelfristig ist ein zweistelliges
Umsatzwachstum möglich. Dabei gehen
wir davon aus, dass steigende Umsätze mit XMLIntegrationslösungen
den stabilen Umsatz im
Großrechnerbereich ergänzen werden. Der Schwerpunkt
liegt weiterhin auf profitablem Wachstum.
Wir planen gleich bleibend hohe Margen und rechnen
für 2005 mit einem operativen Free Cashflow
von etwa 2 Euro pro Aktie.
Im Mittelpunkt des Geschäftsfeldes ETS steht weiterhin
die Festigung unseres breiten Kundenbestands.
Gleichzeitig werden wir die Chancen im lukrativen
Cobol-Markt nutzen. In der XML Business Integration
sehen wir wesentliches Potenzial in Branchenlösungen.
Unser Go-To-Market-Modell werden wir
vorrangig in Richtung Business Value Selling und
Entscheideransprache ausbauen.
Engagement in Emerging Markets
Zusätzliche Impulse erwarten wir aus der Erschließung
neuer Vertriebsgebiete, insbesondere in den
aufstrebenden Ländern. Bei der Nutzung geographischer
Wachstumspotenziale verfolgen wir einen
doppelten Ansatz: Präsenz durch eigene Gesellschaften
und über Partner. Potenzial sehen wir in
China, Osteuropa, Russland und vor allem in
Südamerika.
Zusätzliche Stärke durch Partner
Wachstum aus eigener Kraft ergänzen wir durch
Kooperationen und Akquisitionen. Im Vordergrund
steht dabei nicht der Zukauf von Umsatz. Vielmehr
wollen wir technologische Komponenten generieren,
die unsere Leistungen fördern und fortentwickeln.
Dies impliziert, dass wir uns auf Zukäufe
überschaubarer Größenordnung beschränken
und damit zugleich reibungslose Integration
sicherstellen.
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Integrations- geschäft liefert steigende Beiträge |
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