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Rund die Hälfte der Weltbevölkerung
lebt in Asien – ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Doch die
Entwicklung der Region hat sich nicht ohne Höhen und Tiefen
vollzogen. Seit der Wirtschaftskrise Ende der 80er Jahre bemüht
sich die japanische Wirtschaft, wieder festen Boden unter den
Füßen zu gewinnen. In den ASEAN-Ländern gibt man sich trotz
der Auswirkungen der Krise am Finanzmarkt in den Jahren 1997
und 1998 und der Verlangsamung der Weltkonjunktur vorsichtig
optimistisch. In China sieht die Zukunft dagegen rosig aus, und
die junge Generation genießt einen Lebensstandard, von denen die
Älteren nie zu träumen gewagt hätten. Indem sich Celanese in den
vergangenen Jahren erfolgreich bemühte, Kontakte zu schließen
und sich als verlässlicher Handelspartner zu erweisen, hat sich das
Unternehmen dem stetigen Wandel in Fernost angepasst und an
der insgesamt positiven Entwicklung des asiatischen Marktes teilgenommen.
Der konsolidierte Umsatzanteil der Celanese AG in
der Region betrug im Jahr 2002 rund 11 % des Gesamtumsatzes.
Nicht inbegriffen sind dabei Joint Venture-Partnerschaften in
Japan, China und Korea. Mit diesen nicht-konsolidierten Geschäften
würde der Umsatzanteil auf 15 % steigen. Bis zum Ende der
Dekade wird der Anteil aus dem Asiengeschäft vermutlich rund 25 % betragen.
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