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Umweltschutz und Sicherheit

Umweltschutz und Sicherheit
Umweltschutz und Sicherheit sind wichtige Voraussetzungen für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Für Celanese gehören hervorragende Leistungen bei Umweltschutz und Sicherheit, der effiziente Umgang mit Rohstoffen und Energie und die Herstellung umweltfreundlicher und sicherer Produkte ebenso zur Nachhaltigkeit wie gute Beziehungen zu Standortkommunen und der Gesellschaft.

Durch Investitionen in Umweltschutzeinrichtungen wie Kläranlagen und Filter in der Vergangenheit haben wir heute ein hohes Niveau in Sachen Umweltschutz erreicht. Durch Prozessverbesserungen werden wir die operativen Kosten und die Umweltauswirkungen weiter reduzieren. Viele Investitionen mit positiven Umweltauswirkungen erhöhen Kapazitäten und die Effizienz, weswegen sie nicht als Umweltschutzinvestitionen gelten.

2002 hat Celanese weltweit mit € 102 Millionen etwa 4 % weniger für den Umweltschutz aufgewandt als 2001. Von den Aufwendungen flossen € 4 Millionen in Investitionsvorhaben. Im Jahr 2001 wurden € 8 Millionen investiert. Mit den Aufwendungen hat Celanese gesetzliche Auflagen erfüllt, unternehmensinterne Umweltschutzinitiativen vorangetrieben und Altlasten saniert oder gesichert.

Umweltschutz
Umweltschutz und Sicherheit sind Bestandteile der Produktionskette von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Entsorgung. So haben wir diejenigen Prozesse definiert und optimiert, die besonders starke Auswirkungen auf Umwelt und Sicherheit haben. Durch integrierte Managementsysteme werden Einheitlichkeit und Abstimmung verbessert, Doppelarbeit vermieden, Best Practice-Beispiele unternehmensweit eingeführt und Prozesse optimiert. In Europa und an vielen US-Standorten sind sie bereits eingeführt, in den übrigen werden sie demnächst implementiert.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Energieeffizienz von Anlagen, Verfahren und Produkten. Unser Ziel ist die Verminderung des Energieverbrauchs und der spezifischen Emissionen pro Tonne Produkt.

Arbeits- und Anlagensicherheit
Ein zentrales Unternehmensziel ist die ständige Verbesserung der Arbeitssicherheit. Mit vielfältigen Programmen versuchen wir, bei Arbeits- und Anlagensicherheit exzellente Leistungen zu erreichen und das erreichte Niveau langfristig zu halten.

Die Leistung der einzelnen Geschäfte auf dem Gebiet der Arbeits- und Anlagensicherheit wird mit Hilfe der „Global Performance Metrics“ (GPM) verfolgt. Dieses mit einheitlichen Definitionen und Kriterien unternehmensweit eingeführte System erfasst umwelt-, gesundheits- und sicherheitsrelevante Zwischenfälle. Je nach Bedeutung des Vorfalls fällt er in eine der drei GPM-Kategorien. Dabei gelten Ereignisse der Kategorie I als sehr bedeutend, Ereignisse der Kategorie III als weniger wichtig. Auch Verletzungen, sowohl eigener Mitarbeiter als auch der Mitarbeiter sogenannter „Fremdfirmen“, werden nach diesen Kriterien eingeordnet.

Untersuchungen von Unfällen und Ereignissen, die beinahe zu einem Zwischenfall geführt hätten, helfen ebenfalls, die Arbeits- und Anlagensicherheit zu verbessern. Deshalb werden auch sogenannte Beinah-Unfälle in der GPM-Datenbank registriert.

Unfälle mit Verletzungsfolge,

Im Jahr 2002 kam es in den Geschäften der Celanese AG zu 24 Verletzungen der Kategorien I und II nach 48 Ereignissen in 2001 und 88 in 2000. Die deutliche Verbesserung bestärkt uns, die Zahl der Unfälle weiter zu minimieren.

Feuer und Explosionen,

Unfälle mit Umweltfolgen,

Auch die Anzahl von Bränden und Explosionen sowie sonstiger Ereignisse mit Umweltauswirkungen, beispielsweise Leckagen, ist in den letzten Jahren zurückgegangen.

Hinter diesem Erfolg stehen technische Verbesserungen, zusätzliche Sicherheitseinrichtungen sowie organisatorische Verbesserungen, die schnelle Implementierung von erfolgreichen Maßnahmen eines Geschäfts auch in den anderen Geschäften, integrierte Umweltschutz- und Sicherheitsmanagementsysteme sowie ein klares Bekenntnis des Managements und der Mitarbeiter zu Sicherheit und Umweltschutz. Deshalb fließen auch die Leistungen der Geschäfte bei Ereignissen mit Umweltauswirkungen, Arbeitsunfällen und Betriebsstörungen in die Bonuszahlungen ein.


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