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In einem Umfeld, das durch ein schwaches Wachstum des Bruttosozialprodukts in den großen
Wirtschaftsregionen, eine zurückhaltende Nachfrage seitens für die Chemie wichtiger
Weiterverarbeiter - mit Ausnahme der vergleichsweise dynamischen Automobil- und der
US-Bauindustrie -, ansteigende Öl- und Gaspreise sowie markante US-Dollar-Euro-Währungseffekte
gekennzeichnet ist, hat die Celanese sich nicht nur behauptet, sondern ihre Ertragskraft
gestärkt. Unsere Strategie der konsequenten Effizienzsteigerung hat sowohl zu einer
erheblich höheren Produktivität als auch zu einem weiterhin starken Mittelzufluss
aus Geschäftstätigkeit geführt.
Die Start- und Umbauphase der Celanese mit ihren umfassenden Restrukturierungen liegt
hinter uns. Die ansehnlichen Früchte dieser Maßnahmen haben wir 2002 eingefahren.
Der Jahresüberschuss betrug € 187 Millionen gegenüber einem Jahresfehlbetrag
von € 385 Millionen im Vorjahr oder einem Ergebnis von € 3,72 pro Aktie
(Vorjahr: € -7,65). Dies ist im Wesentlichen auf die Verminderung der Sonderaufwendungen
von € 496 Millionen in 2001 auf einen Ertrag aus Sonderaufwendungen von €
1 Million in 2002 zurückzuführen. Ferner haben im Jahresdurchschnitt geringere
Rohstoff- und Energiekosten, geringere Abschreibungen sowie eine höhere
Kapazitätsauslastung bei den Acetylprodukten und größere Absatzmengen der
Ticona zu dem positiven Ergebnis beigetragen.



Die Rohstoff- und Energiepreise beeinflussen die Umsatzerlöse maßgeblich. So bestimmen die Preise für
Erdgas wesentlich die Kosten für die Herstellung von Essigsäure, Ethylen für VAM sowie Propylen für
Oxoprodukte. Während die Propylenpreise in der ersten Jahreshälfte stiegen, nahmen die Erdgaspreise
v.a. im 4. Quartal signifikant zu.
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* Alle Zahlen berücksichtigen die Veräußerung der
Trespaphan und des US-Aminegeschäfts zum Jahresende 2002.
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