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Der Kursverlauf unserer Aktie war im Jahr 2002 geprägt vom wirtschaftlichen Umfeld, der Einstellung der Investoren zur
Chemiebranche und der Entwicklung von Celanese. Nachdem die Aktienkurse bis Mitte Mai 2002 durchschnittlich gestiegen
waren, verlor die Celanese Aktie im allgemeinen Markttrend an Boden. Im dritten Quartal konnte sich der Kurs jedoch
wieder stabilisieren und zog im letzten Quartal erneut an. Mit dieser Entwicklung übertraf die Celanese Aktie – über
das gesamte Börsenjahr 2002 gesehen – ihre Vergleichsgruppe und den MDAX.
Während des Jahres hielt die Geschäftsleitung der Celanese den Kapitalmarkt über Strategie, Geschäftsentwicklung
und ihre Initiativen zur Verbesserung von Wachstum und Produktivität fortlaufend auf dem neuesten Stand. Bei der
Optimierung und dem Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten haben wir weitere Fortschritte erzielt, u.a. mit dem Erwerb
des europäischen Dispersionsgeschäfts und der weltweiten Dispersionspulveraktivitäten der Clariant AG sowie der
Veräußerung von Trespaphan (orientierte Polypropylenfolien) und dem Verkauf des U.S.-amerikanischen Amine-Geschäfts.
Mit dem dritten Quartalsbericht hatte Celanese die EBITDA-Erwartungen für 2002 (ohne Sonderaufwendungen) gegenüber
dem Kapitalmarkt angehoben. Die veröffentlichten Jahresergebnisse lagen im Bereich der verbesserten
Voraussage und Markterwartungen.
Auf der Hauptversammlung im Mai 2002 stimmten die Aktionäre dem Rückkauf von bis zu 10 % der ausstehenden Aktien
und der Einziehung der bis zu 10 % bereits im Eigenbesitz gehaltenen Aktien zu. Im Dezember 2002 hatte Celanese
die Einziehung von 1.250.000 eigenen Aktien bekannt gegeben. Aufgrund dieser Ermächtigung hat Celanese bis zum
31. Dezember 2002 284.798 Aktien erworben. Nach der Genehmigung durch die Hauptversammlung hat Celanese im
Jahr 2002 ein Aktienoptionsprogramm als Bestandteil der Managementvergütung aufgelegt. Dieses weit verbreitete
System der Erfolgsbeteiligung wird schrittweise das vorhandene Programm für Wertsteigerungsrechte ersetzen.
Celanese hat als eines der wenigen ausländischen, in den USA börsennotiertes Unternehmen den Aufwand für
Aktienoptionen ergebniswirksam erfasst.

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